ICH BIN EIN WASCHECHTER MÜNCHNER

Ich hatte das Glück, meine wunderschöne Heimatstadt nie längere Zeit verlassen zu müssen. Die berühmte „Liberalitas Bavariae“ zieht sich wie ein roter Faden durch mein Leben. Nach dem Abitur machte ich eine Banklehre und studierte danach BWL (Abschluss: Dipl.-Kfm.) an der LMU. Doch irgendwie war mir die Welt der Zahlen auf Dauer zu langweilig. Ich wollte mit Menschen zu tun haben, handwerklich arbeiten. So kam ich auf die Zahnmedizin.

DAFÜR BIN ICH DANKBAR

Ich bin in zweiter Ehe glücklich mit meiner Frau Kristina verheiratet. Dankbar bin ich, dass aus meiner ersten Ehe drei mittlerweile erwachsene Kinder hervorgegangen sind, und dass ich noch einmal eine großartige, neue Partnerin gefunden habe.

NEBEN DER FAMILIE SIND FREUNDE FÜR MICH DAS WICHTIGSTE IM LEBEN

Gerade weil ich erst spät in der Politik gelandet bin, habe ich noch viele Menschen um mich, mit denen man auch über andere Dinge reden kann. Doch auch vor politischen Entscheidungen höre ich mir gerne an, was Leute darüber denken, die nicht beruflich damit zu tun haben. Mir ist es wichtig, dass Politiker nicht unter einer Käseglocke leben und den Kontakt zu „normalen“ Menschen verlieren.

KUNST UND KULTUR HABEN MICH SCHON IMMER BEGEISTERT

Es war eine glückliche Fügung, dass ich als Minister fünf Jahre lang für diesen Bereich verantwortlich zeichnen durfte. Ich glaube, ich konnte einen wichtigen Beitrag zum Erhalt des reichen kulturellen Erbes in Bayern leisten. Dabei sind mir historische Baudenkmäler und Traditionen genauso wichtig wie die moderne Kunst und Architektur, für die ich mich seit vielen Jahren ehrenamtlich engagiere.

TROTZ EINES ERFÜLLTEN BERUFSLEBENS…

… und meines politischen Engagements habe ich immer darauf geachtet, auch Zeit für Hobbies zu haben. Dazu gehört vor allem der Sport. Die Bewegung habe ich seit vielen Jahren in meinen Alltag integriert. So oft es geht, lasse ich das Auto stehen und radle zu meinen Terminen in der Münchner Innenstadt. Im Winter bin ich begeisterter Skifahrer, im Sommer zieht es mich zum Segeln an die oberbayerischen Seen.

DER ERHALT DER FREIBERUFLICHKEIT WAR MIR IMMER WICHTIG

1981 legte ich mein Staatsexamen in Zahnmedizin ab und war danach 25 Jahre als Zahnarzt in eigener Praxis in München-Bogenhausen tätig. Nebenbei engagierte ich mich ehrenamtlich in der Standes- & Berufspolitik. Vor allem der Erhalt der Freiberuflichkeit war mir immer ein wichtiges Anliegen. Bis heute bin ich davon überzeugt, dass der freiberuflich tätige Arzt und Zahnarzt bester Garant für eine hochwertige Patientenversorgung ist. Staatliche Gesundheitssysteme anderer europäischer Länder können da nicht mithalten.