HEUBISCH

IST ANDERS.

Dr. Wolfgang Heubisch ist ein politischer Seiteneinsteiger. Eine politische Karriere war niemals Teil seiner Lebensplanung. Als niedergelassener Zahnarzt engagierte er sich viele Jahre ehrenamtlich in der Berufs- und Standespolitik, um die Versorgung der Patienten und die Arbeitsbedingungen seiner Kollegen zu verbessern. Dabei kam er zwangsläufig auch mit der „großen Politik“ in Berührung. Die Qualität des deutschen Gesundheitswesens hängt zu einem ganz wesentlichen Teil von Entscheidungen des Gesetzgebers ab. Heubisch war immer ein Verfechter eines schlanken Staates und einer freiheitlichen Gesellschaftsordnung, die die Eigenverantwortung des Einzelnen stärkt und fördert. Der zunehmende staatliche Einfluss auf das Gesundheitswesen führte ihn schließlich in die FDP. Als er 2013 am Ende seines Berufslebens für den Landtag kandidierte, rechnete er nicht damit, kurz darauf am Kabinettstisch zu sitzen. Als Staatsminister für Wissenschaft und Kunst profitierte Heubisch von seinen beruflichen und standespolitischen Erfahrungen. Seine guten Kontakte zu den Hochschulen, zur Kunst- und Kulturszene sowie zur bayerischen Wirtschaft erleichterten ihm den Wechsel in das Staatsamt. Im Gegensatz zu vielen anderen Berufspolitikern hat Heubisch aber auch ein Leben außerhalb der Politik. „Macht darf niemals Selbstzweck sein“, betont er. Nach dem Ausscheiden der FDP aus dem Bayerischen Landtag kandidierte Heubisch für den Münchner Stadtrat, wo er sich weiterhin besonders für Kunst, Kultur, Gesundheit, Bildung und Wissenschaft in seiner Heimatstadt engagiert.